Geschichte der Gemeinde

Die Evangelische Johannesgemeinde Höchenschwand-Häusern gehört zum Kirchenbezirk des Dekanats Hochrhein. Seit dem 1. Januar 1988 bildet sie eine eigene Kirchengemeinde und ist Teil der badischen Landeskirche.
Die bisherigen Pfarrer seit 1.1.1988:
| Pfarrerin Hiltrud Schneider-Cimbal | vom 1. Januar 1988 | bis November 1995 |
| Pfarrer Felix Groß | vom 17. April 1996 | bis 31. August 2004 |
| Pfarrer Markus Wagenbach | vom 01. April 2005 | bis heute |
Vor dieser Zeit wurden die evangelischen ortsansässigen Christen und die Kurgäste von der Pfarrei in St. Blasien betreut. Gottesdienste fanden teilweise im Kurhaus und von 1955 bis 1963 in der Katholischen Pfarrkirche statt. Ein bedeutsamer Meilenstein in der Entwicklung zur eigenen Pfarrei war der Bau der Johanneskirche in Höchenschwand im Jahr 1964 und das in den Jahren 1981 bis 1985 erbaute Pfarramt mit Gemeindehaus und Pfarrwohnung. Am 1. September 1984 wurde die Ortsbezeichnung der Kirchengemeinde St. Blasien in „St. Blasien-Höchenschwand“ umgewandelt und gleichzeitig wurde eine zweite Pfarrstelle unter der Bezeichnung „Evangelische Johannesgemeinde Höchenschwand-Häusern" eingerichtet. Die Pfarrerin, Hiltrud Schneider, trat am 1. November 1986 in Höchenschwand ihren Dienst an.
Die Anzahl der evangelischen Christen seit 1900 (Grundlage ist die heutige Gemeinde Höchenschwand ohne Häusern):
1904 – 8 Personen, 1941 – 36, 1949 – 186 (Zuzug von Flüchtlingen), 1983 – 431 Mitglieder.
Heute wohnen mit Hauptwohnsitz in Höchenschwand-Häusern 519 evangelische Gemeindeglieder, mit Nebenwohnsitz sind es insgesamt 571 Personen (Stand: April 2026).
(Quellen mit weiterführenden Informationen: „Die Chronik vom Höchenschwander Berg“ von Karl Beck und „Die Kirchen der evang. Gemeinde St. Blasien-Höchenschwand“)
Textgestaltung: Dieter Strähle

